Aktuelles

Ankündigungen zu den Beobachtungen sind auch in der Tagespresse zu finden.
Außerdem gibt es  eine Telefon-Hotline  07326-9689862 für die nächsten Termine
bzw. eventuelle Absagen wegen schlechter Bedingungen

  Hier finden Sie die Termine ür die öffentlichen Beobachtungen

 


Beobachtungsmöglichkeiten im Monat Januar 2026
zusammengestellt von Helmut Heinicke 


Merkur  erreicht am 21. Januar seine oberer Konjunktion, und steht damit neben der Sonne am Taghimmel. Er ist damit unsichtbar.

Venus  steht am 6. Januar in oberer Konjunktion und ist damit ebenfalls nicht beobachtbar.

Mars  erreicht im Januar ebenfalls seine Konjunktion und ist den ganzen Monat nicht zu beobachten.

Jupiter  erreicht am 10 Januar seine Opposition und ist damit praktisch die ganze Nacht zu beobachten. Er steht in den Zwillingen und erreicht im Süden eine Horizonthöhe von über 62°.  Seine Helligkeit beträgt etwa  -2,7 mag bei einem Scheibchendurchmesser von 46".

Saturn  ist Planet der ersten Nachthälfte. Er kulminiert am 1. Januar um 17:23 h MEZ und geht um etwa 23:10 h unter. Am 31.Januar kulminiert er bereits um 15:34 h, und geht bereits um 21:25 h unter. Der Planet erreicht im Süden eine Horizonthöhe von ca. 38°. Seine Helligkeit beträgt 1.2 mag bei einem Äquatordurchmesser von etwa 17". Wir blicken fast direkt auf die Ringebene.

Uranus:  Man findet den Planeten im Sternbild Stier etwas unterhalb der Plejaden. Sein Meridiandurchgang im Süden ist zu Monatsbegin etwa um 21:15 h MEZ, zu Monatsende 2 Stunden früher. Seine Helligkeit beträgt 5,6 mag, sein Scheibchendurchmesser  ca. 3,7 ".

Neptun  steht zu Monatsbegin etwa 3,5° und zu Monatsende etwa 2° nordöstlich von Saturn. Er ist dadurch recht gut zu finden. Der Planet ist  bei einer Helligkeit von 7,8 mag aber nur schwer beobachtbar. Sein Scheibchendurchmesser beträgt 2,2".

Sonne

Im aktuellen Sonnenfleckenzyklus zeigen sich immer wieder schöne Sonnenflecken. Auch die Chromosphäre zeigt Aktivitäten und es sind auch Protuberanzen zu beobachten.

Mond

Am  3.1. ist Vollmond,  am  18.1. ist Neumond.

Sternschnuppen

Zu Monatsbegin sind die Quadrantiden bereits aktiv. Der Radiant liegt im nördlichen Bootes, der erst nach Mitternacht über den Horizont kommt. Ihr Aktivitätsmaximum wird am 3. Januar erreicht, was leider mit dem hellen Vollmond kollidiert.
Um den 18. Januar herum ist der allerdings schwache Strom der Gamma-Ursa-Minoriden aktiv. Dafür stört der Mond nicht.   Der Radiant liegt im Kleinen Bären.

Kometen

Der Komet C/2022 N2 (PANSTARRS) ist am Abendhimmel zu beobachten. Er zieht seine Bahn westlich der Plejaden. Er wird Anfang Januar eine Helligkeit von etwa mag 13 erreichen, die danach aber abfällt. In dieser Region befindet sich auch der Planet Uranus.
In der gleichen Region steht der Komet 240P/NEAT. Anfang des Monats wird eine Helligkeit von mag 12.5 erwartet, die danach etwas abfällt. Zum Ende des Monats nähert er sich von Westen den Plejaden.

Fixsternhimmel

Nach Dunkelwerden steht hoch im Süden die  Andromeda, westlich davon der Pegasus. Das "Sommerdreieck" mit Vega in der Leier, Atair im Adler und Deneb im Schwan befinden sich bereits tiefer im Westen. Der Große Bär steht tief im Norden. Weiter im Osten befindet sich der Perseus, der Stier und  der Fuhrmann. Etwas später erscheinen die Zwillinge und der Orion im Osten. Noch vor Mitternacht kommt im Osten der Löwe hoch, und auch der Bootes ist aufgegangen. Bald steht hoch im Zenit der Große Bär.


Marsbedeckung durch den Mond vom 8.12.2022 um 6 Uhr bis 6 Uhr 66

Sonnenprotuberanz vom 3.8.22

Aufgenommen von Gerd Jooß mit 200/1000 Newton und 2x Barlow auf etwa 200 % vergrößert in Gerstetten