Aktuelles

Ankündigungen zu den Beobachtungen sind auch in der Tagespresse zu finden.
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bzw. eventuelle Absagen wegen schlechter Bedingungen

  Hier finden Sie die Termine ür die öffentlichen Beobachtungen

 


Beobachtungsmöglichkeiten im Monat Juli 2026
zusammengestellt von Helmut Heinicke 


Merkur  steht am 13. Juli in Konjunktion, und ist deshalb in diesem Monat nicht sichtbar.

Venus  ist am Anfang des Monats noch gut am Abendhimmel zu beobachten. Allerdings verläuft die Ekliptik sehr flach. Am 1. Juli erreicht Venus deshalb zum Ende der bürgerlichen Dämmerung um ca. 22:15 h MESZ nur eine Höhe von gut 12° über dem Horizont. Am Ende des Monats tritt das Ende der Bürgerlichen Dämmerung bereits ca. 1/2 Std. früher ein. Dann steht der Planet nur 7,5° über dem Horizont. Die Sichtbarkeit von Venus verschlechtert sich also im Laufe des Monats.
Der scheinbare Durchmesser von Venus wächst im Monatsverlauf von 16" auf 21", der beleuchtete Anteil, nimmt von 69% auf 56% ab.

Mars  ist im Juli wieder am Morgenhimmel beobachtbar.   Am 1. Juli zu Beginn der bürgerlichen Dämmerung um etwa 4:30 h MESZ  steht der Planet knapp 14° hoch. Dabei hilft auch die steil stehende Ekliptik. Am Monatsende ist der Beginn der bürgerlichen Dämmerung um etwa 5:10 h MESZ. Dann steht der Planet etwa 26° hoch.
Mars hat eine Helligkeit von mag. 1.3, und einen scheinbaren Durchmesser von etwa 4,5".
Jupiter  erreicht am 29. Juli seine Konjunktion und steht damit von der Erde aus gesehen hinter der Sonne. Der Planet ist damit den ganzen Monat hindurch unbeobachtbar.

Saturn  ist im Juli am Morgenhimmel zu beobachten. Am 1. Juli geht der Ringplanet um 1:20 h MESZ auf. Seine Helligkeit beträgt etwa 0,7 mag. bei einem Scheibchendurchmesser von 18". Man blickt von Süden auf die Ringebene. Zum Monatsende geht Saturn bereits knapp 2 Stunden früher auf, und ist damit deutlich besser zu beobachten.

Uranus befindet sich am Morgenhimmel etwas unterhalb der Plejaden. Er geht am Monatsanfang gegen 3:00 h MESZ auf, am Monatsende knapp 2 Stunden früher. Seine Horizonthöhen sind aber bescheiden. Am besten ist er noch am Monatsende zu beobachten. Seine Helligkeit beträgt etwa mag. 5.8 bei 3,5" Scheibchendurchmesser.

Neptun  steht ca. 10° westlich von Saturn am Morgenhimmel, ist aber schwieriger als Saturn zu beobachten. Seine Helligkeit beträgt nur mag. 7,9 bei einem Scheibchen-Durchmesser von 2,5 ". Mitte des Monats geht Neptun etwa um Mitternacht auf.

Sonne

Im aktuellen Sonnenfleckenzyklus zeigen sich immer wieder schöne Sonnenflecken. Auch die Chromosphäre zeigt Aktivitäten und es sind auch Protuberanzen zu beobachten.

Mond

Am  14.7. ist Neumond,  am 29.7. Vollmond.

Sternschnuppen

In diesem Monat könnte der Meteorstrom der Alpha-Capricorniden interessant sein. Der Ausstrahlungspunkt wandert vom  Sternbild Schütze in den Steinbock. Der Meteorstrom ist fast den ganzen Monat aktiv, und reicht bis in den August hinein. Eine Beobachtung ist aber nur um die Neumondphase herum sinnvoll, weil vor allem in der zweiten Julihälfte der helle Mond sehr stört.
Andere Meteorströme werden vom hellen Vollmond noch mehr gestört.

Kometen

Im Monat Juli könnte der Komet 169P/NEAT bereits interessant werden. Er zieht seine Bahn vom Sternbild Adler bis in der Herkules. Ihm wird vorausgesagt, dass er Anfang des Monats noch recht schwach ist und erst zum Ende des Monats an Helligkeit zunimmt. Dann stört allerdings der Vollmond. Aber im August kommt er der Erde recht nahe und wird dann an Helligkeit zunehmen.

Fixsternhimmel

Nach Dunkelwerden findet man im Zenit das Sommerdreieck Vega (Leier), Deneb (Schwan) und Atair (Adler). Westlich davon steht der Herkules, noch weiter westlich der Bootes mit dem rötlichen Arktur. Im Osten kommt schon der Pegasus hoch, während im Nordosten die Andromeda und die Kassiopeia aufgehen.  Der Große Bär senkt sich bereits am Nordwesthimmel. In der zweiten Nachthälfte zeigen sich im Nordosten der Perseus, und etwas später der Fuhrmann.
                                                   


Marsbedeckung durch den Mond vom 8.12.2022 um 6 Uhr bis 6 Uhr 6

Sonnenprotuberanz vom 3.8.22

Aufgenommen von Gerd Jooß mit 200/1000 Newton und 2x Barlow auf etwa 200 % vergrößert in Gerstetten