Aktuelles

Ankündigungen zu den Beobachtungen sind auch in der Tagespresse zu finden.
Außerdem gibt es  eine Telefon-Hotline  07326-9689862 für die nächsten Termine
bzw. eventuelle Absagen wegen schlechter Bedingungen

  Hier finden Sie die Termine ür die öffentlichen Beobachtungen

 


Beobachtungsmöglichkeiten im Monat Februar 2026
zusammengestellt von Helmut Heinicke 


Merkur  erreicht eine gute Abendsichtbarkeit. Zum Monatsanfang steht er noch zu dicht an der Sonne und ist nicht beobachtbar. Eine Woche später ist um 18 Uhr MEZ die Sonne bereits 5° unter dem Horizont, und Merkur noch 4° über dem Horizont, bei einer Helligkeit von mag. -1,1. Am 19.2. erreicht der Planet seine größte östliche Elongation. Er steht um 18:20 h MEZ noch gut 10° hoch, wenn die Sonne bereits 5 1/2° unter dem Horizont ist. Merkur zeigt dabei eine Phase von 50%, bei ca. 7" Scheibchendurchmesser.
Zum Monatsende nähert sich der Planet wieder der Sonne an, und die Sichel wird schmaler, der Planet dunkler. Zum Monatsende ist Merkur wieder unbeobachtbar.

Venus  stand am 6. Januar in oberer Konjunktion. Im Februar kommt sie wieder hinter der Sonne hervor und ist zu Ende des Monats nach Sonnenuntergang am Westhimmel beobachtbar. Am 28.2. erreicht sie eine Helligkeit von mag. - 3.9 bei einem scheinbaren Durchmesser von ca. 10".

Mars  erreichte im Vormonat ebenfalls seine Konjunktion und ist den ganzen Februar nicht zu beobachten.

Jupiter  erreichte im Januar seine Opposition und ist damit praktisch die ganze Nacht optimal zu beobachten. Er kulminiert am Monatsanfang um 22:45 h MEZ, am Monatsende bereits gegen 20:50 h. Er steht in den Zwillingen und erreicht im Süden eine Horizonthöhe von ca. 64°.  Seine Helligkeit beträgt etwa  -2,6 mag bei einem Scheibchendurchmesser von 46".

Saturn  verabschiedet sich im Februar vom Abendhimmel. Am Monatsanfang steht der Planet zu Dämmerungsende im Südwesten ca. 30° hoch, am Monatsende steht er dann im Westen nur ca. 10° hoch. Seine Helligkeit beträgt 1.0 mag bei einem Äquatordurchmesser von etwa 16". Wir blicken fast direkt auf die Ringebene.

Uranus:  Man findet den Planeten im Sternbild Stier etwas südwestlich der Plejaden. Sein Meridiandurchgang im Süden ist zu Monatsbegin etwa um 19 h MEZ, zu Monatsende 1 1/2 h Stunden früher. Seine Helligkeit beträgt 5,7 mag,, sein Scheibchendurchmesser ca. 3,6 ".

Neptun  steht zu Monatsbegin etwa 1,5° nördlich von Saturn, zu Monatsende etwa 1° westlich von Saturn. Er ist dadurch recht gut zu finden, verschwindet aber zum Monatsende mit Saturn vom Abendhimmel.  Er ist bei einer Helligkeit von 7,8 mag aber nur schwer beobachtbar. Sein Scheibchendurchmesser beträgt 2,4".

Sonne

Im aktuellen Sonnenfleckenzyklus zeigen sich immer wieder schöne Sonnenflecken. Auch die Chromosphäre zeigt Aktivitäten und es sind auch Protuberanzen zu beobachten.

Mond

Am  1.2. ist Vollmond,  am  17.2. Neumond.

Sternschnuppen

Der Februar ist eine sternschnuppenarme Zeit. Es sind nur gelegentlich Sternschnuppen sporadischer Natur zu beobachten.

Kometen
 
Der Komet 240P/NEAT ist am Abendhimmel in sehr guter Position zu beobachten. Er zieht seine Bahn von westlich bis nördlich der Plejaden. Anfang des Monats wird eine Helligkeit von mag 13 erwartet, die danach etwas abfällt.

Fixsternhimmel

Nach Dunkelwerden steht hoch im Zenit Fuhrmann und Perseus. Etwas tiefer im Süden ist der Stier, östlich davon die Zwillinge, und darunter der Orion. Im Westen findet man die Andromeda und im Nordwesten die Kassiopeia. Der Große Bär steht tief im Nordosten. Etwas später kommt im Osten der Löwe hoch und gegen Mitternacht auch der Bootes. Gegen 2 Uhr morgens steht der Große Bär im Zenit. Bald darauf geht im Osten die Leier mit der hellen Wega auf.


Marsbedeckung durch den Mond vom 8.12.2022 um 6 Uhr bis 6 Uhr 6

Sonnenprotuberanz vom 3.8.22

Aufgenommen von Gerd Jooß mit 200/1000 Newton und 2x Barlow auf etwa 200 % vergrößert in Gerstetten